Lagerschalen Fügen

Präzise gefügt.
Sicher geprüft.
Lückenlos dokumentiert.
Für die weltweit letzte V8-Motorenlinie innerhalb eines deutschen Premium-Automobilkonzerns wurde eine hochintegrierte Montageanlage zur Montage der Lagerschalen für die Lanchesterwelle im V8-Motorblock realisiert. Die Anlage kombiniert eine automatisierte Orientierungsprüfung der Lagerschalen mit einem Kraft-Weg-überwachten Fügeprozess über einen Doppeldorn. Anschließend wird die Lanchesterwelle teilautomatisiert unterstützt montiert und die Kugellager werden automatisch gefügt. Eine durchgängige Traceability und Factory-Level-Anbindung gewährleisten die lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der relevanten Prozessdaten. Die kompakte Anlage ist zudem ohne klassischen Schutzzaun ausgeführt.
Für die weltweit letzte V8-Motorenlinie innerhalb eines deutschen Premium-Automobilkonzerns wurde eine hochintegrierte Montageanlage zur Montage der Lagerschalen für die Lanchesterwelle im V8-Motorblock realisiert. Ein wesentlicher Prozessschritt ist das Fügen der Lagerschalen in den Motorblock. Vor der Montage wird die korrekte Orientierung der Lagerschalen automatisch überprüft. Damit wird sichergestellt, dass nur richtig ausgerichtete Bauteile in den Fügeprozess gelangen.

Das anschließende Fügen erfolgt über einen Doppeldorn. Der Fügevorgang wird dabei über eine präzise Kraft-Weg-Überwachung kontrolliert. Die erfassten Prozessdaten ermöglichen eine objektive Bewertung des Fügevorgangs und stellen sicher, dass die definierten Prozessparameter eingehalten werden. Im Anschluss wird die Lanchesterwelle teilautomatisiert und bedienerunterstützt in den Motorblock gefügt. Die Prozessführung unterstützt den Bediener bei der Montage und sorgt für einen standardisierten und reproduzierbaren Ablauf. Ein weiterer automatisierter Prozessschritt ist die Montage der Kugellager. Dadurch werden wesentliche Montagevorgänge innerhalb einer durchgängigen Anlage miteinander verknüpft.

Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf der durchgängigen Traceability. Relevante Prüf- und Prozessdaten werden erfasst, dem jeweiligen Bauteil zugeordnet und dokumentiert. Über die Factory-Level-Anbindung ist die Anlage in die übergeordnete Produktions- und Datenstruktur integriert. Die Anlage wurde zudem ohne klassischen Schutzzaun konzipiert. Die Ausführung ermöglicht eine kompakte Integration in die Fertigung und einen direkten Zugang zu den relevanten Prozessbereichen.

Features:

Die Anlage übernimmt die automatisierten und teilautomatisierten Prozessschritte rund um die Montage der Lagerschalen für die Lanchesterwelle im V8-Motorblock:

  • Automatische Orientierungsprüfung der Lagerschalen vor der Montage
  • Fügen der Lagerschalen in den Motorblock mittels Doppeldorn
  • Kraft-Weg-Überwachung des Fügeprozesses
  • Dokumentation der relevanten Fügeparameter
  • Teilautomatisiertes, bedienerunterstütztes Fügen der Lanchesterwelle
  • Automatische Montage der Kugellager
  • Bauteilbezogene Erfassung und Speicherung der Prozessdaten
  • Durchgängige Traceability
  • Factory-Level-Anbindung an die übergeordnete Produktionsumgebung
  • Kompakte Ausführung ohne klassischen Schutzzaun

Benefits:

Die integrierte Anlage verbindet mehrere Montage- und Prüfschritte zu einem durchgängigen, überwachten Prozess. Dadurch werden Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit und Rückverfolgbarkeit der Montage im V8-Motorblock sichergestellt.

Wesentliche Vorteile sind:
  • Sichere Montage: Die Orientierung der Lagerschalen wird vor dem Fügen automatisch überprüft.
  • Überwachter Fügeprozess: Die Kraft-Weg-Überwachung ermöglicht eine objektive Bewertung des Fügeprozesses.
  • Hohe Prozesssicherheit: Abweichungen können frühzeitig erkannt und dem jeweiligen Bauteil zugeordnet werden.
  • Automatisierung: Die Kugellager werden automatisch montiert.
  • Bedienerunterstützung: Die teilautomatisierte Montage der Lanchesterwelle unterstützt einen standardisierten Prozessablauf.
  • Lückenlose Traceability: Relevante Prozess- und Prüfdaten werden bauteilbezogen erfasst und dokumentiert.
  • Factory-Level-Integration: Die Anlage ist in die übergeordnete Produktions- und Datenstruktur eingebunden.
  • Kompakte Anlagenintegration: Die Ausführung ohne klassischen Schutzzaun ermöglicht eine platzsparende Integration in die Fertigung und einen guten Zugang für Bedienung und Wartung.