Fügevorrichtung

Louverband präzise getrennt,
gebogen
und sicher montiert.
Für einen führenden Hersteller von Verbindungstechnik wurde im Rahmen eines Proof of Concept die Machbarkeit der Verarbeitung und Montage von Louver Bändern untersucht und umgesetzt. Die entwickelte Lösung ermöglicht das definierte Ablängen, Biegen und Einführen des Louver Bands in das Gehäuse und ist für die teilautomatisierte Fertigung kleinerer Stückzahlen ausgelegt. Gleichzeitig wurden die wesentlichen Prozessschritte und mögliche Fehlerbilder praktisch abgesichert.
Für einen führenden Hersteller von Verbindungstechnik wurde ein Proof of Concept zur Verarbeitung und Montage von Louver Bändern entwickelt. Ziel des Projekts war es, die technische Machbarkeit des Prozesses abzusichern und gleichzeitig eine praktikable Lösung für die teilautomatisierte Fertigung kleinerer Stückzahlen zu schaffen.

Im ersten Prozessschritt wird das Louver Band definiert über eine Bandzentrierung in die Vorrichtung eingeführt. Eine Messuhr ermöglicht dabei die präzise Einstellung der vorgesehenen Ausgangsposition. Anschließend wird das Band an der definierten Stelle getrennt und das abgetrennte Bandstück über einen Auswerfer aus der Vorrichtung transportiert. Für die anschließende Montage wird das Gehäuse in die Vorrichtung eingesetzt und das Louver Band mit der definierten Orientierung in den Biegeblock eingelegt. Über den Montagedorn und die Biegeelemente wird das Band kontrolliert geformt und in das Gehäuse eingeführt.

Der Prozess wurde dabei so ausgelegt, dass die einzelnen Bearbeitungsschritte kontrolliert und reproduzierbar durch den Bediener unterstützt durchgeführt werden können. Gleichzeitig wurden potenzielle Fehlerzustände betrachtet und entsprechende Prüf- und Ausschleusmöglichkeiten in das Konzept integriert. Ein wesentlicher Bestandteil des POCs war die Überprüfung der korrekten Montage des Louver Bands. Über die Stellung des Montagedorns lässt sich erkennen, ob das Band vollständig in das Gehäuse eingeführt wurde. Bei einem fehlerhaften Montagezustand wird das Gehäuse nicht für den weiteren Prozess freigegeben und kann gezielt entnommen bzw. nachbearbeitet werden.

Die Lösung stellt damit einen praxisnahen Zwischenschritt zwischen manueller Fertigung und vollständiger Automatisierung dar. Sie ermöglicht die wirtschaftliche Herstellung kleinerer Stückzahlen und schafft gleichzeitig eine belastbare Grundlage für eine mögliche spätere Automatisierung des Prozesses.

Features:

Der POC übernimmt die wesentlichen Prozessschritte zur Verarbeitung des Louver Bands:

  • Definierte Zuführung und Zentrierung des Louver Bands
  • Präzise Positionierung über eine Messuhr
  • Fixierung des Bands
  • Definiertes Ablängen bzw. Trennen
  • Auswerfen des abgetrennten Bandstücks
  • Einlegen des Gehäuses in die Vorrichtung
  • Einlegen des Louver Bands in definierter Orientierung
  • Biegen und Einführen des Bands über Biegeblöcke und Montagedorn
  • Kontrolle der korrekten Einführ- und Montageposition
  • Teilautomatisierte Bedienung für kleinere Stückzahlen

Benefits:

Der Proof of Concept schafft eine belastbare Grundlage für die weitere Industrialisierung des Montageprozesses.

  • Machbarkeit abgesichert: Der grundsätzliche Prozess zur Verarbeitung und Montage des Louver Bands wurde praktisch nachgewiesen.
  • Geeignet für Kleinserien: Die teilautomatisierte Lösung ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung kleinerer Stückzahlen.
  • Reduzierter Automatisierungsaufwand: Eine vollständige Automatisierung ist für geringe Stückzahlen nicht erforderlich.
  • Reproduzierbarer Prozess: Definierte Positionierung, Führung und Biegebewegungen reduzieren den manuellen Einfluss.
  • Prozesssicherheit: Die korrekte Montage des Louver Bands wird über die Position des Montagedorns überprüft.
  • Fehlerbilder erkannt: Kritische Zustände wie ein nicht vollständig eingeführtes Band können erkannt und aus dem Prozess ausgeschleust werden.
  • Grundlage für spätere Automatisierung: Die im POC gewonnenen Erkenntnisse können als Basis für eine weiterführende Automatisierung und Serienlösung genutzt werden.